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 Sehenswürdigkeiten - Auen


Sie sind Verwilderungen des Rheins, gebildet durch Sand- und Kiesablagerungen mit bewaldeten Naturufern und vielfältiger Tier- und Pflanzenwelt. Früher wurden die Rhein-Auen meist landwirtschaftlich genutzt, heute sind sie meist Naturschutzgebiete. Zwischen Mainz und Bingen gibt es noch etwa zehn größere Auen. Im engeren Tal des Mittelrheins wird das auf felsigem Grund wuchernde Auengrünland "Werth" genannt.
Auen
Die Mariannen Aue - wurde früher zunächst zu "Ingelheimer", dann "Westphälische Aue" genannt. Nach dem Erwerb von Schloss Reinhartshausen durch Marianne von Preußen trägt die dazugehörige Insel bis heute ihren Namen. Sie ist mit 84ha die grösste Insel im Rhein und steht wegen ihrer seltenen Flora und Fauna weitgehend unter Naturschutz. Hier werden auch Reben angebaut. Sogar Chardonnay-Trauben gedeihen neben Riesling auf der Insel. Kreidehaltige Böden und besondere klimatische Bedingungen begünstigen den Wuchs.