
Die schmucke Villen-Fassade ist ein echter "Hingucker". Aber auch von innen hält das Kronenschlösschen, was es von außen verspricht: Es ist ein ganz besonderer Ort für ganz besonders schöne Stunden.
Ein Gesamt-Kunstwerk - auch kulinarisch gesehen. Die Küche ist leicht und lebensfroh und passt damit genau zu der Umgebung. Was auf den Teller kommt zeugt von Geschmack und großer Liebe zum Detail. Handwerklich perfekt in immer neuen Spielarten. Klassisch im Ansatz, modern interpretiert - eine Küche, die man einfach mögen muss. Auf den ersten Blick und bis zum letzten Bissen.
Es komponiert und kocht Patrik Kimpel. Er ist Küchenchef und Geschäftsführer des Kronenschlösschens und ein Ästhet par excellence.
Patrik Kimpel absolvierte von 1982 - 1985 seine Ausbildung in der Krone in Assmannshausen. Stolz darf er sein, auf seine dann folgenden Stationen.
- 1986 wechselt Patrik Kimpel zum "Urgestein" der Haute Cuisine, zu Patron Lothar Eiermann, in das Schlosshotel Friedrichsruhe.
- 1987 - 1988 war eine Station beim Großmeister und Erfinder der Erlebnisgastronomie Hans Peter Wodarz - "Die Ente vom Lehel" - Das Gourmetrestaurant in der Kurstadt Wiesbaden.
- 1989 - 1990 wechselte Patrik Kimpel zu "Primus inter pares" Harald Wohlfahrt (2006 Bundesverdienstkreuz) - der international wohl bekannteste deutsche Sternekoch, in der Traube in Tonbach.
- 1990 - 1992 war die Station bei Herbert Langendorf Chef de Cuisine der "Ente vom Lehel" in Wiesbaden.
Bei Hans Peter Wodarz in der Ente in Wiesbaden war er Souschef. Von dort aus kam er 1993 ins Kronenschlösschen nach Hattenheim.
Patrik Kimpel wurde 1993 zum Aufsteiger des Jahres bei "Feinschmecker", 1995 wurde Mitglied bei Eurotoque, 1997 sein Beitritt bei Jeunes Restaurateurs D´Europe und 2006 Vize-Präsident der Jeunes Restaurateurs D´Europe.
Die ruhige Gelassenheit, die Patrik Kimpel ausstrahlt, wirkt wohltuend auf alle Beteiligten - in der Küche und im Restaurant. Es geht entspannt zu hier im Rheingau. Das ist Programm im Schlösschen am Rhein, und das gesamte Team lebt danach.
Aus der Ruhe kommt die Kraft in Patrik Kimpels Küche. Er ist keiner von den lauten Köchen, die durch große Worte auf sich aufmerksam machen. Lieber hört er erst einmal zu, analysiert das Gesagte messerscharf und präsentiert dann ein perfekt durchdachtes Ergebnis. Im Gespräch, im Kochtopf und auf dem Teller. Er will es ganz genau wissen und überzeugend auf den Punkt bringen. "Ja, es stimmt", sagt er, "ich bin erst dann zufrieden, wenn das Ergebnis perfekt ist". Seine Liebe zum Detail findet ihren Ausdruck in einer Ästhetik, die keine Kompromisse kennt. Kimpel steht für Kochkunst mit höchstem Qualitätsanspruch. Dabei gibt es kein Ausruhen. Das Bedürfnis nach kreativer Weiterentwicklung sorgt dafür, dass täglich neue Ideen geboren, erprobt und auf den Tisch gebracht werden.
Daran, dass das Wissen um die traditionelle deutsche Küche nicht verloren geht, arbeitet Patrik Kimpel gemeinsam mit seinen Kollegen von den Jeunes Restaurateurs. "Noch haben wir Zugriff auf die Kochkunst unserer Mütter, Großmütter und Urgroßmütter. Und was gibt es Spannenderes, als hier mit einzusteigen und dieses Kapitel gemeinsam weiter zu schreiben?" fragt Kimpel in die Runde. Nur allzu gern holt er die Küche seiner Heimat raus aus den Schubladen. Er befreit sie von allem, was schwer auf ihr lastet und passt die Rezepte behutsam dem neuen Lebensstil an. Er reformiert mit Respekt und modifiziert maßvoll. Das Ergebnis ist eine lebendige Küche. Klar, ehrlich, konzentriert auf das Wesentliche, und dabei von einer Leichtigkeit, die auch nach einem langen Tag am Schreibtisch noch richtig Spaß macht.
Informationen zu Patrik Kimpel und zum Kronenschlösschen : www.kronenschloesschen.de