
Der Fabrikant Wilhelm Gustav Dyckerhoff wurde am 6.10.1805 in Elberfeld geboren. Von 1835 - 1859 war er als Vertreter für Villeroy & Boch in Mannheim tätig.
Um diesen Zeitraum wurden in einer kleinen Mühle in Hattenheim die ersten Versuche zur Zementherstellung unternommen.
1861 gründet Wilhelm Gustav Dyckerhoff mit seinem Partner Carl Brentano die Zementfabrikation in Hattenheim. Die Ansiedlung in Hattenheim wurde vom Nassauischen Amt Eltville versagt.
1864 trennte sich Wilhelm Gustav Dyckerhoff von seinem Partner Carl Brentano und gründete mit seinen Söhnen Gustav und Rudolf, die 'Portlandzement-Fabrik Dyckerhoff & Söhne' in Amöneburg. In Amöneburg entstanden dann, auch mit Unterstützung von Albert, die Zementwerke von Gustav Dyckerhoff. 1866 kam es zum Gesellschaftsvertrag.
Noch im gleichen Jahr war er Mitbegründer der Zementwarenfabrik 'Lang & Co.' in Mannheim.
Die 'Portlandzement-Fabrik Dyckerhoff & Söhne' konnte auf eigene Kalksteinbrüche und Tongruben in Amöneburg zurückgreifen. Den wirtschaftlichen Durchbruch erzielte die Firma, als sie 1869 den Zuschlag für den Bau der holländischen Staatseisenbahn erhielt.
1886 lieferte Dyckerhoff für die Gründung der amerikanischen Freiheitsstatue 8.800 Holzfässer Portlandzement, seinerzeit der einzige mit ausreichender Wasserfestigkeit!
Am 16.12.1894 starb Wilhelm Gustav Dyckerhoff in Mannheim
1909 wurden die ersten Drehöfen in der Zementproduktion eingeführt. Mit dem maßgeblich von Friedrich Hoffmann entwickelten Ringofen gelang der Durchbruch zur industriellen Großproduktion.
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| Wilhelm Gustav Dyckerhoff (1805-1894) | Rudolf Dyckerhoff (1842-1917) | Gustav Dyckerhoff (1838-1923) |
Weitere Informationen zur Firma Dyckerhoff: www.Dyckerhoff.de