Mit seinem Debüt „Novembermord“ machte der als Fernseh- und Filmkritiker bekannte Berndt Schulz 2004 auf sich aufmerksam. Es folgten die Kriminalromane „Engelmord“ und „Regenmord“. Aus letzterem liest Schulz, der unter anderem in Frankfurt lebt, in der Literatur-Lounge im Hauptbahnhof vor.
Hauptfigur ist Kommissar Martin Velsmann von der Kripo Fulda, der menschlich und feinfühlig ist. Er hat auch etwas von bekannten skandinavischen Ermittlern – er ist sympathisch und hegt väterliche Gefühle für seinen Assistenten Alfons Freygang und die Polizeianwärterin Tosca Poppe. In „Regenmord“ ist Velsmann nicht mehr im Dienst und will seine Frau wieder zurückzugewinnen. Endlich frei. Ein Grund, gemeinsam und entspannt Konzerte im Kloster Eberbach zu genießen. Doch so harmonisch wie alles beginnt, geht es nicht weiter. Nach heftigen Regenfällen wird aus den Klostergewölben eine Leiche gespült und Velsmann fällt zurück in den Ermittlertrott.
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