An der Spitze des neu gewählten Eltviller Kinder- und Jugendbeirates steht ab sofort Benedikt Millies. Er hat sich bei der Wahl zum Vorsitzenden gegen zwei Gegenkandidaten durchsetzen können. Zu stellvertretenden Vorsitzenden sind Lena Doobe und Jennifer Kalnischkies gewählt worden.
Alle drei kennen die Arbeit des Kinder- und Jugendbeirates bereits aus vergangenen Legislaturperioden.
Benedikt ist 16 Jahre alt und kommt aus Rauenthal. Für die Kinder und Jugendlichen, die dort und in den anderen Eltviller Stadtteilen leben, wird seiner Ansicht nach bereits viel getan. Daher sieht der neue Vorsitzende keine Themen, die unbedingt sofort angepackt werden müssen. Als wichtig empfindet Benedikt, erfolgreiche Aktivitäten des Kinder- und Jugendbeirates wie beispielsweise den Skate Contest fortzuführen.
Benedikts Stellvertreterinnen sind die 16 Jahre alte Lena aus Eltville und die ein Jahr jüngere Jennifer aus Erbach. Beide sind der Meinung, dass die Arbeit des Beirates bekannter gemacht werden sollte. Für Kinder und Jugendlichen müsse es selbstverständlich werden, selbst mit kleinen Anliegen zu den Mitgliedern des Gremiums zu kommen. Dadurch erfolge auch eine verstärkte Integration des Nachwuchses in das politische Geschehen in Eltville.
Bürgermeister Patrick Kunkel begrüßt die Existenz des Jugendbeirates ausdrücklich und will weiter versuchen, dessen Arbeit aufzuwerten. Persönlich setzt er auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit und will sich bemühen, an möglichst vielen Sitzungen des Beirates teilzunehmen. Dieser tagt öffentlich alle sechs bis acht Wochen immer mittwochs um 17.30 Uhr. Die nächste Sitzung ist am 23. Januar. Hierzu sind alle interessierten Kinder und Jugendlichen ins Haus der Jugend und Vereine in der Schwalbacher Straße eingeladen. Vom 7. bis 9. März steht für die Beiratsmitglieder ein Seminar in Darmstadt auf dem Programm. Es dient dem gegenseitigen Kennenlernen. Außerdem ist ein Planspiel geplant. Dabei sollen die Mitglieder des Gremiums erfahren, wie die Politik in Eltville funktioniert und was man theoretisch wie bewegen kann. Dabei wird natürlich auch darauf hingewiesen, dass der Beirat Anträge an die städtischen Gremien richten kann.
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