Mit dem neuen Busfahrplan sei er voll zufrieden, damit seien die Forderungen des Ortsbeirates erfüllt worden, teilte Martinsthals Ortsvorsteher Gregor Schwiebode mit. Mit der neuen Buslinie 170 und der Veränderung der Buslinie 173 werde sich die Bussituation in Martinsthal wesentlich verbessern.
Die Busse aus Wiesbaden enden jetzt, wie vom Ortsbeirat gefordert, am Wildsauplatz und der Bus von Schlangenbad über Rauenthal fährt direkt über den Wildsauplatz nach Eltville. Für die Rauenthaler sei damit wieder ein besseres Umsteigen am Wildsauplatz möglich und das Busaufkommen in der Hauptstrasse werde erheblich reduziert. Der Warteplatz in der Hauptstraße müsste damit entfallen. Die Fahrpläne seien so aufeinander abgestimmt, meint Schwiebode, dass der Bus aus Rauenthal direkten Anschluss an den Bus nach Wiesbaden habe. Erfreulich ist für Schwiebode auch, dass jetzt nach Jahren wieder ein Bus an Sonn- und Feiertagen zwischen 10 und 20 Uhr alle zwei Stunden nach Wiesbaden fährt. Bislang gab es an diesen Tagen keine Verbindung nach Wiesbaden. Von Wiesbaden aus gibt es im gleichen Zeitraum sechs Verbindungen nach Martinsthal. Seit dem letzten Fahrplanwechsel habe sich auch die Verbindung nach Eltville in den Abendstunden erheblich verbessert, so Schwiebode, so kann man jetzt nach und von Eltville fast bis Mitternacht fahren.
Dass die Rauenthaler mit der Linie 173 wieder direkt bis Eltville fahren können, lobt auch Bürgermeister Patrick Kunkel. Das sei insbesondere für die Senioren eine erhebliche Verbesserung. Die Linie 173 verkehre bis in die Abend- und Nachtstunden, was auch für Jugendliche sehr interessant sei. Diese könnten zum Beispiel vom Eltviller Jugendzentrum oder auf den zahlreichen Veranstaltungen in der Kernstadt wieder auf sicherem Wege nach Hause fahren.
Die bisher provisorische Haltestelle in der Schiersteiner Straße werde beibehalten, dafür aber mit einem Schutzgeländer gesichert, sagte der Bürgermeister. Ein Bedarf an zusätzlichen Anrufbussen, wie es die SPD beantragt hatte, sieht er für die Ortsteile nun vorerst nicht mehr. Eine Anbindung an den Rufbus der Gemeinde Walluf wäre allerdings zu überlegen. Diese hat nämlich ihr Interesse bekundet, den Rufbus von Oberwalluf bis nach Eltville fahren zu lassen. \"Wir sehen dadurch eventuell eine Möglichkeit, insbesondere den Senioren der Altenwohnanlage in der Friedrichstraße eine preiswerte und bedarfsorientierte Anbindung in das Stadtzentrum anbieten zu können\", so Kunkel. Das ein gut funktionierender ÖPNV viel Geld koste, bleibe nicht aus. Insgesamt veranschlagt die Stadt Eltville in 2008 eine Umlage an die RTV von 191000 Euro.
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