Bericht - Vier Prozent Dividende


Im Jubiläumsjahr - die Gemeinnützige Baugenossenschaft eG Eltville feierte in 2006 ihren 100. Geburtstag - schüttet die Genossenschaft eine Dividende von vier Prozent an ihre 334 Mitglieder aus. Das ist einem Jahresüberschuss von rund 72 000 Euro zu danken, der im vergangenen Jahr erwirtschaftet werden konnte. Die Mitglieder haben den Geschäftsbericht und die Bilanz einstimmig gebilligt, wie Vorstandsvorsitzender Theo Meth berichtet. Aufsichtsrat und Vorstand wurde Entlastung erteilt. Turnusgemäß schied ein Drittel des Vorstands aus, alle stellten sich zur Wiederwahl. Albert Albrecht aus Erbach und Olaf Schmidt aus Eltville wurden beide wiedergewählt. Der Neubau der Baugenossenschaft \"Am Hanach 13 a\" mit sechs Wohnungen liegt im Bauzeitenplan, teilte der Vorstandsvorsitzende mit. Für April/Mai 2008 rechnet Meth mit einer Vermietung. Gegenüber den ersten Planungen haben sich die Baukosten um rund 100000 Euro verteuert. Die bessere Baukonjunktur fordere hier ihren Tribut, sagte Meth. Damit die insgesamt 219 Wohnungen und zwei Gewebeeinheiten im Bestand stets vermietet werden könnten, sorgt die Wohnungsbaugenossenschaft für eine regelmäßige Instandhaltung. Die Kosten dafür betrugen in 2006 rund 370600 Euro. Der Aufwand ist in den vergangenen sechs Jahren stetig gestiegen. Für die kommenden Jahre bis 2010 sind Investitionen von rund 1,3 Millionen Euro für Wärmeisolierung, Außenanstrich und Modernisierungen geplant. In 2008 steht als nächstes die Isolierung des Hauses Burgstraße 11 an. Mit den Kosten für Wohnungswechsel und Reparaturen fallen in den nächsten fünf Jahren rund 2,5 Millionen Euro an Investitionen an. Neben den 32 Objekten im eigenen Bestand verwaltet die Eltviller Baugenossenschaft auch 43 Wohnungen, die im Besitz der Gemeinde Walluf sind. Die Genossenschaft kündigte für den 1. Januar 2008 Mieterhöhungen in allen Häusern mit Sozialbindung an. Betroffen sind 90 Wohnungen. Grund sei die Erhöhung der Verwaltungskosten- und Instandhaltungskostenpauschalen wegen gesetzlicher Vorgaben, heißt es im Geschäftsbericht. Auch die Kosten für den Einbau von Gasheizungen oder anderer wertsteigernder Bauarbeiten würden über eine Mieterhöhung finanziert. Die Nachfrage nach preisgünstigen Wohnungen zeige, dass in absehbarer Zeit keine Leerstände zu erwarten seien.

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