Bericht - Versuch und Irrtum


Über Verkehr und die Gestaltung des Rheinufers haben Bürgermeister Patrick Kunkel, Stadträte und Stadtverordnete mit Bürgern beim Runden Tisch des Vereins zur Erhaltung des Eltviller Stadtbildes und der Rheinuferlandschaft diskutiert, wie dessen Vorsitzende Hanne Heinig mitteilt. In der Diskussion habe sich der Konsens abgezeichnet, in der südlichen Altstadt reines Bewohnerparken vorzusehen, berichtet Heinig. Besucher sollen auf ausgewiesene Altstadtparkplätze verwiesen werden. Zustimmung bei den Bürgern gab es für die Forderung, die Stadtverwaltung dürfe keinen ihrer geplanten Punkte umsetzen, bevor nicht das Problem des ruhenden und fließenden Verkehrs gelöst sei. Der Verein hat die Absicht, den Prozess der Rheinufergestaltung über Jahre zu begleiten. Das sei vom Vorsitzenden des Stadtentwicklungsausschusses, Ludwig Jung, positiv gesehen worden, sagte Heinig. Bevor man mit einer Neugestaltung beginne, müssten zuerst die Missstände am Rheinufer beseitigt werden, meint der Verein. Zudem sei ein Gestaltungskonzept eines Fachbüros vonnöten. Dass sich Bürger für die Gestaltung des Eltviller Rheinufers engagieren, hat die SPD ausdrücklich begrüßt. Auch sie ist der Meinung: \"Fachleute müssen her.\" Aus Sicht der SPD muss die Vorgehensweisen bei der Rheinufergestaltung auf der gesamten Strecke des Rheinufers von Walluf bis Oestrich abgestimmt werden. Im Sinne der Bürger sei ein Gesamtkonzept, das in den Schwerpunkten Verkehrsführung und Rheinufer-Gestaltung umfassend stimmig sei, sagte SPD-Vorsitzender Ralf Bachmann. Man solle nicht auf dem Wege von Versuch und Irrtum anfangen, das Rheinufer zu gestalten. Gerade das Ufer in Eltville mit seiner nahtlosen Verbindung zum Altstadtkern gebe eine Reihe von Gestaltungsmöglichkeiten her. \"Diese Nähe ist eine Chance, macht aber auch eine integrierte Planung und Realisierung notwendig\", so SPD-Stadtverordneter Adalbert Marschall.

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