Bericht - Einstimmung auf den Wahlkampf


Bei der Mitgliederversammlung des CDU-Stadtverbandes Eltville ist Martin Grosch zum neuen Vorsitzenden gewählt worden, teilt die CDU mit. Der 38-jährige bisherige stellvertretende Vorsitzende folgt Linda Kreckel, die nicht mehr für dieses Amt kandidierte. Außer für den Erhalt eines mehrgliedrigen Schulsystems sprach sich Grosch, der als Studienrat an der Internatsschule Schloss Hansenberg tätig ist, vor allem für eine verstärkte außerschulische Bildungs- und Jugendarbeit aus. Zudem liegen ihm die Stärkung des Ehrenamtes wie Aspekte des Natur- und Landschaftsschutzes am Herzen. Zu Stellvertretern wurden Hans-Walter Pnischeck und Jochen Weckel gewählt. Neuer Schriftführer ist Matthias Beyer, als Kassierers wurde Horst Meyer bestätigt. Als Beisitzer komplettieren Linda Kreckel, Hans Peter Seyffardt, Bernd Bammert, Norbert Boos, Guido Goldmann und Franz Träger den Vorstand. CDU-Fraktionsvorsitzender Hans Peter Seyffardt nannte als erfolgreiche Projekte das Rathaus in der alten Post sowie das mittlerweile von der Bevölkerung sehr gut angenommene Kilianscenter. Weiterhin sprach er sich für den Umzug des Rheingau Musik Festivals nach Eltville aus, was eine weitere Aufwertung der Stadt als kulturelles Zentrum bedeute. Bürgermeister Patrick Kunkel konzentrierte sich auf das Thema \"Kinder und Familie\". Als zentrales Element bezeichnete er auch den Neubau des Mütterzentrums sowie die Einrichtung des Eltviller Tisches. Der mit Vereinsringen und Fachleuten aus dem Bereich Familienpolitik begonnene Dialog werde fortgesetzt mit dem Ziel, \"Eltville zu einer familienfreundlichen und christlich sozialen Stadt zu machen\". Mit einer kämpferischen Rede habe CDU-Landtagsabgeordnete Petra Müller-Klepper für den kurzen Wahlkampf motiviert, teilt die CDU mit. Windräder seien keine flächendeckende Alternative zur herkömmlichen Energieerzeugung, schon gar nicht in der Rheingauer Kulturlandschaft. Weiteres zentrales Wahlkampfthema ist die Verminderung des Bahnlärms. Das CDU-Motto laute erneut: \"Freiheit statt Sozialismus\".

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