Bericht - Winzer erhalten Auszeichnungen für ihre Weine


Der Kreistag hatte im Dezember 2006 beschlossen, die Kapazitäten auf vier Eingangsklassen zu beschränken. Es kam zum Streit, als Schlangenbader Kinder hätten abgewiesen werden müssen. Die Eltern machten Druck, so dass es doch zu einer fünften Eingangsklasse kam. Das Schulamt ließ dies zu mit der Begründung zu, der Kreis habe seinen Antrag zu spät gestellt. Das soll es im nächsten Schuljahr also nicht mehr geben, wie das Schulamt jetzt entschied. Der Run auf das Eltviller Gymnasium und die Gutenberg-Realschule ist ungebrochen, dadurch haben aber möglicherweise die Schulen im unteren Rheingau das Nachsehen. Laut Schulentwicklungsplan gingen die Schülerzahlen der Rüdesheimer Realschule seit 2001/2002 zurück, bis 2012 sollen sie stagnieren. Beim Rheingaugymnasium in Geisenheim gab es einen leichten Anstieg bis 2006/2007, prognostiziert ist eine Stagnation. Der Landkreis ist nicht daran interessiert, teure Neubauten zu erstellen, wenn anderswo Kapazitäten frei sind. Die Raumprobleme im Schulzentrum, laut aktuellem Schulentwicklungsplan fehlen in der Gutenberg-Realschule 13 Räume, im Gymnasium 25 Räume, waren, wie berichtet, Thema im Schulausschuss des Kreistages. Der Schulentwicklungsplaner hatte empfohlen, die Raumprobleme durch Dependancen in leer stehenden Hauptschulen zu lösen. Für das Schulzentrum Eltville wäre die Walluftalschule in Frage gekommen. Dort wird die Hauptschule spätestens in vier Jahren auslaufen. Eine Auslagerung in die Walluftalschule kommt nicht in Frage, sowohl der Leiter der Gutenberg-Realschule Werner Rogler wie die neue Leiterin des Gymnasiums, Angelika Morschheuser, haben beide abgewinkt. Entsprechende Absprachen habe man mit Landrat Burkhard Albers getroffen. \"Wir sind in der Lage, alle Schüler unterzubekommen, die Fünfzügigkeit wird kein Dauerzustand sein\", sagte Rogler. Probleme werde es bei Quereinsteigern vom Gymnasium geben, derzeit sind dies insgesamt 40 Schüler. Eine Entspannung sieht Angelika Morschheuser ab 2013, wenn im Gymnasium wegen der Verkürzung der Schulzeit ein kompletter Jahrgang auslaufe. Die Frage einer Auslagerung in die Walluftalschule hatte für Unruhe unter den Eltern dort geführt. Es gab Gerüchte, die Hauptschule solle bereits jetzt komplett aufgelöst werden. Tatsächlich seien sich die Rheingauer Hauptschul-Leiter einig gewesen, berichtet die Leiterin der Walluftalschule, Petra Engel, dass es besser wäre, einen Schnitt zu machen und sämtliche Hauptschüler gleich in die Reformschule nach Oestrich zu schicken. Manche Eltern hätten das auch getan. Für alle kommt das aber nicht in Frage, weil dort die Raumkapazität noch nicht vorhanden ist. In der Walluftalschule gibt es noch drei Hauptschulklassen. Klasse 6 (zwölf Schüler) und Klasse 7 (sieben Schüler) wurden zusammengelegt. Alle Klassen zum Abschluss in der Walluftalschule zu führen, kann aus Sicht von Petra Engel schwierig werden, weil nicht genug Lehrer zur Abdeckung aller Fächer vorhanden sind.

Weitere Informationen zu Hattenheim finden Sie unter: http://www.hattenheim.de