Die Industrieländer sollten aufhören, Afrika zu belehren, hat Bundespräsident Horst Köhler auf der 3. Konferenz \"Partnerschaft mit Afrika\" gefordert - die Menschen dort wüssten selbst um ihre Probleme wie Korruption und mangelnde Bildung. Köhler kritisierte zudem die Doppelmoral in Europa in der Handelspolitik oder in Migrationsfragen.
* Fünf afrikanische Staatschefs hatte Köhler am vergangenen Wochenende ins Kloster Eberbach bei Wiesbaden eingeladen, aber auch Unternehmer, Gewerkschafter und Künstler aus Afrika und Europa. Ziel der Initiative des Bundespräsidenten und der Zeit-Stiftung ist ein offener Dialog und die Schaffung von Vertrauen.
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