\"Trotz wachsender internationaler Verflechtungen wissen wir alle noch viel zu wenig voneinander\", sagte Köhler vor den 44 Teilnehmern. Unter den Gästen waren die Präsidenten von Mosambik, Botsuana, Nigeria und Benin. Gekommen war auch der Schriftsteller Henning Mankell. \"Es gibt so viele Dinge, die wir tun können\", sagte der in Afrika und Schweden lebende Autor.
Der Titel der zweitägigen Konferenz lautet \"Herausforderungen des Wandels - Afrikanische und deutsche Antworten\". Dabei geht es um den Umgang mit der Globalisierung.
Köhler hatte zu Beginn seiner Amtszeit die Initiative \"Partnerschaft mit Afrika\" gestartet. Sie soll einen offenen Dialog zwischen Vertretern des Kontinents und Deutschlands ermöglichen. \"Ich möchte Gelegenheit geben, Fragen zu stellen - Fragen von den Ländern des Nordens und Fragen der Afrikaner an uns\", beschreibt Köhler sein Anliegen.
Die erste Afrika-Konferenz fand im November 2005 bei Bonn statt, die zweite Anfang dieses Jahres in Ghana.
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