Bericht - Flurbereinigung


Auch über das Jahr 2008 hinaus soll am Standort Eltville eine Anlaufstelle für die Flurbereinigung im Rheingau bestehen bleiben. Dies habe der Hessische Minister für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung, Alois Rhiel, der Landtagsabgeordneten Petra Müller-Klepper (Hallgarten) mitgeteilt. "Es zeichnet sich eine Lösung ab, die im Interesse der Weinbauregion Rheingau und der Stadt Eltville ist", erklärte die Rheingauer Politikerin, die auch weinbaupolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Landtag ist. Sie hatte sich für das Fortbestehen des Standorts eingesetzt und damit ein Anliegen des Rheingauer Weinbauverbandes und der Stadt Eltville unterstützt, für das sie mit Bürgermeister Patrick Kunkel und dem CDU-Fraktionsvorsitzenden Peter Seyffardt geworben hat. Das Amt für Bodenmanagement, zu dessen Zuständigkeit die Flurneuordnung gehört, soll in ein neues Dienstgebäude in Limburg ziehen. Parallel dazu soll das Konzept für eine Außenstelle umgesetzt werden, bei dem Eltville zum Zuge kommen soll. "Dann besteht dort die Möglichkeit einer Vor-Ort-Betreuung der anhängigen Weinbergsflurbereinigungsverfahren", so Müller-Klepper. "Die Anlaufstelle in Eltville ist für die Durchführung der Verfahren wichtig, weil sie die Abläufe erleichtert und die Winzer einen direkten Ansprechpartner greifbar haben." Aus Gründen der Wirtschaftlichkeit und Arbeitseffizienz sei es sinnvoll, den Standort Eltville zu erhalten und nicht, wie ursprünglich geplant, spätestens mit Ablauf des Jahres 2008 aufzulösen und nach Limburg zu verlagern. Immerhin seien im Zuge der sechs Flurneuordnungsverfahren, die im oberen Rheingau angesiedelt sind, noch 64 Teilgebiete abzuarbeiten. Ein Drittel der Tätigkeit müsse vor Ort ausgeführt werden, so dass auch schon aus finanziellen Gründen eine Anlaufstelle in Eltville im Vergleich zu den Kosten, die durch die vielen Dienstfahrten von Limburg in den Rheingau entstünden, die bessere Lösung sei.

Weitere Informationen zu Hattenheim finden Sie unter: http://www.hattenheim.de