Bericht - Hessen à la carte


Genussvoll steckte sich Hessens DEHOGA-Präsident Reinhard Schreek seine Zigarre an. Der Präsident und sein Hauptgeschäftsführer Clauss Tiemeyer waren zufrieden mit dem diesjährigen Erfolg der DEHOGA-Kooperation „Hessen à la carte“, die inzwischen mit dem Eisvogelpokal Deutschlands erfolgreichsten Kochwettbewerb durchführt. Und die zum Jahresabschluss Lob und Anerkennung von den Spitzen der hessischen Politik erhielt. Ministerpräsident Roland Koch präsentierte „Hessen à la carte“ als Höhepunkt des parlamentarischen Jahresabschlussabends im Kloster Eberbach den über 700 Gästen aus der Kommunal- und Landespolitik. Fast das gesamte Kabinett hatte sich beim kulinarischen Erlebnis „Essen in Hessen“ von der Qualität ihrer regionalen Küche überzeugen können. Zum Schluss wurde in Aussicht gestellt, im nächsten Jahr die traditionelle gastronomische Spitzenküche Hessens in Brüssel bekannt zu machen. Landwirtschaftsminister Wilhelm Dietzel, der seit längerem an der Verbreitung eines Güte- und Marketingsiegels „Gutes aus Hessen“ (nach dem Muster der CMA) arbeitet, versprach, 2007 nach den Landwirten, Bäckern und Fleischern auch eine verstärkte Bindung zur Gastronomie suchen zu wollen. Regionale Aktivitäten gibt es in Hessen unter anderem beim Rhöner Charme (Fulda), Frau Holle (Werra-Meißner-Kreis), den Spargeltagen im Gerauer Land, im Odenwald, an der Bergstraße, entlang der Lahn und der Hochtaunusstraße. „Hessen à la carte“ hat zwar 2007 numerisch einige Verluste erleiden müssen, dafür aber ist die Qualität erneut gestiegen.

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