Das Land Hessen hat heute im Kloster Eberbach den Landes- und Staatsehrenpreis im Weinbau vergeben. Die Rheingau-Betriebe Manfred Egert, F.B. Schönleber, Karl-Johann Molitor, Hans-Josef Ernst, Fritz Allendorf sowie die Hessischen Staatsweingüter Domaine Bergstraße (Bensheim) erhielten die Staatsehrenplakette für „herausragende Gesamtleistung“. In Hessen gibt es die Weinbaugebiete im Rheingau und an der Bergstraße.
Der Landespreis für ihre besten Weine ging an sechs Winzer. Aus 1783 Weinen und Sekten von über 190 Teilnehmern wurden zudem 528 Weine und Sekte mit einer goldenen, 693 mit einer silbernen und 332 mit einer bronzenen Preismünze ausgezeichnet.
Der hessische Landwirtschaftsminister Wilhelm Dietzel (CDU) sagte, die besondere Qualität hessischer Weine müsse für Kunden im In- und Ausland sichtbar gemacht werden. Dies sei das Ziel der Preise. Nach den Worten des Präsidenten des Weinbauverbandes Rheingau, Klaus-Peter Keßler, wollen die hessischen Winzer den Ruf des Rieslings weiter verbessern.
Seit 1953 testet eine vierköpfige Jury aus drei externen Prüfern und einem Prüfer des Weinbauamtes alle eingereichten Weine und Sekte und verleiht die Preismünzen in Gold, Silber und Bronze.
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