Bericht - Für Jugend und Vereine


Der Hattenheimer Ortsbeirat hat ein einstimmiges Votum dafür abgegeben, dass das ehemalige Rathaus als Haus der Jugend und Vereine genutzt werden soll, wie Ortsvorsteherin Petra Gabriel-Hannes (SPD) mitteilte. In einer gemeinsamen Sitzung mit dem Eltviller Kinder- und Jugendbeirat habe Einigkeit darüber gehrrscht, dass im Archivraum gegenüber dem Sitzungssaal ein Jugendtreff eingerichtet werden soll. Zunächst sei geplant, dass die Stadt einmal pro Woche spätnachmittags oder abends ein Angebot mache. Es müsse noch geklärt werden, welche Altersgruppen sich dafür interessieren. Das Votum des Ortsbeirats steht im Widerspruch zur Beschlusslage im Stadtparlament, das sich für eine Veräußerung des Rathauses in Erbpacht ausgesprochen hatte. Der Ortsbeirat wolle aber weiterhin eine öffentliche Nutzung, so die Ortsvorsteherin. Das Sitzungszimmer könne nicht nur für den Ortsbeirat zur Verfügung stehen, sondern auch für Vereine. Möglicherweise seien auch Proben von Gesangsvereinen möglich. Die Post- und Verwaltungsstelle müsse in jedem Fall erhalten bleiben. Der Ortsbeirat will bei den Lärmschutzwänden, die die Bahn nicht finanzieren will, hartnäckig bleiben. Er appellierte an den Magistrat, noch einmal bei der Bahn nachzuhaken, zumal die Nachbarstadt Oestrich-Winkel wohl erfolgreicher beim Lärmschutz an der Bahn geweseen sei. Am Mittwoch, 21. Juni, um 17.30 Uhr wird der Ortsbeirat zusammen mit Vertretern des Naturschutzbundes, die Grünaue am Rheinufer besichtigen. Wie berichtet, ist der Naturschutzbund mit der Neugestaltung der Ausgleichsflächen befasst.

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