Bericht - Votum steht fest


Die Hattenheimer Ortsvorsteherin Petra Gabriel-Hannes (SPD) weist darauf hin, dass es sehr wohl ein Votum des Ortsbeirates zum Bebauungsplan "Bergweg/Grabenfeld" gegeben habe. Wie berichtet, hat die Eltviller Stadtverordnetenversammlung eine Entscheidung noch einmal vertagt und den Punkt zurück an den Stadtentwicklungsausschuss verwiesen, um ein Votum des Ortsbeirats abzuwarten. Es geht dabei insbesondere um das umstrittene Bauprojekt für altengerechtes Wohnen am Bergweg, ein Vorhaben mit 14 Wohneinheiten. Schon im Sommer vergangenen Jahres habe der Hattenheimer Ortsbeirat den Bebauungsplan beraten und der Magistratsvorlage zugestimmt. Nach wie vor sehen die Mitglieder des Ortsbeirates keine Notwendigkeit, von ihrer Beschlusslage abzuweichen, teilt die Ortsvorsteherin mit. Der Ortsbeirat halte die grundsätzlichen Festlegungen des Bebauungsplans, die ja sogar auf eine Initiative aus dem Ortsbeirat nach negativen Erfahrungen mit nicht verträglichen Bauprojekten in unbeplanten Gebieten zurückgingen, weiterhin für richtig. Wegen der Diskussion über das Bauprojekt am Bergweg sei man dann jedoch gerne bereit gewesen, mit Anwohnern und Bauinteressenten sowie den Mitgliedern des Stadtentwicklungsausschusses das Grundstück vor Ort zu besichtigen und allen Beteiligten die Gelegenheit zu geben, ihre Position darzulegen. Doch der Ortsbeirat habe keine Notwendigkeit gesehen, an seiner Zustimmung zum Bebauungsplan etwas zu ändern. "Im Gegensatz zu anderen städtischen Gremien müssen bei uns im Hattenheimer Ortsbeirat Diskussionen nicht mehrfach wiederholt werden, wenn es aus der Mitte unseres Gremiums keinen Bedarf für die Änderung einer bestehenden Beschlusslage gibt", meinte die Ortsvorsteherin. Vielleicht sollten sich das andere städtische Gremien eher zum Vorbild nehmen, als dies zu kritisieren, dann wäre die immer wieder zitierte "lange Eltviller Bank" ein gutes Stück kürzer.

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